Es muss nicht immer eine Krone sein.

Minimalinvasive Versorgungen liegen voll im Trend.

Moderne Zahnheilkunde bedeutet, in jeder Hinsicht so minimalinvasiv wie nur möglich vorzugehen. Das Video vom Vortrag Dr. Jürgen Wahlmanns zeigt, dass minimalinvasive Table Tops und Veneerversorgungen sicher und vorhersagbar sind, vorausgesetzt, die Präparationsregeln und Mindestschichtstärken werden penibel eingehalten.  

Dr. Jürgen Wahlmann mit seinem Vortrag: “Es muss nicht immer eine Krone sein.”

Spannende Behandlungsfälle

Was würde ich mir wünschen, wenn ich auf dem Behandlungsstuhl sitze? An diversen Fällen zeigt Dr. Wahlmann, wie minimalinvasive Table Tops und Veneerversorgungen sowohl die funktionellen als auch ästhetischen Bedürfnisse von Patienten bedienen. Das Video zeigt seine echte Begeisterung für diese Techniken, mit denen so viel wertvolle Zahnhartsubstanz geschont werden kann. Für die beeindruckenden Behandlungsergebnisse spricht Dr. Wahlmann auch ein Lob auf das Zahntechniklabor aus. Er zieht den Hut vor deren Schicht-Kunst.

Insofern ist dieses Video auch ein Highlight für Zahntechniker! Dies klappt nur auf Basis vertrauensvoller Zusammenarbeit. Eindrucksvoll werden im Video außerdem Fälle präsentiert, die nicht mit einem Gesichtsbogen, sondern dem PlaneFinder® (Zirkohnzahn GmbH) vermessen wurden. Mit diesem lässt sich die natürliche Kopfhaltung des Patienten registrieren, individuelle Asymmetrien des Zahnbogens im Verhältnis dazu werden erfasst und der Neigungswinkel der Okklusionsebene wird vermessen.

Tipps für die Table Top-Präp

Wie bekommt man es elegant hin, genug, aber eben nicht zu viel zu präparieren?

Dr. Wahlmann liebt für minimalinvasive Table Tops die PrepMarker (Set 4663), die er einfach durch die Zentralfissur, von mesial nach distal und von vestibulär nach lingual zieht. Sie geben ihm die exakte Tiefenanschlagsmarkierung vor – und keinen Hauch mehr. Aus dem Okklusionsonlay-Set 4665ST hebt er den OccluShaper 370 hervor, der von mesial nach distal geführt die abgerundete, zentral konkave Form automatisch vorgibt. Anschließend kommt der 8849P zum Einsatz, ein Präparationsdiamant mit Führungsstift und 4 mm Arbeitsteillänge, um die vestibulären und oralen Seitenflächen vorhersehbar mit der gewünschten Abtragstiefe zu präparieren.

Gerne auch mit Schall

Das Video zeigt, dass Dr. Wahlmann inzwischen ein echter Fan von Schallspitzen geworden ist. Bei der Präparation minimalinvasiver Table Tops heißt das, dass ihm die formkongruenten, einseitig diamantierten Schallspitzen SFM6 und SFD6 sicherstellen, dass auch bei geringer Abtragstiefe die Form genau umgesetzt wird – ohne dass die Nachbarzähne angeschliffen werden.

Minimalinvasive Veneerversorgung

Im neuen Veneer Preparation Set (PVP Set 4686) beeindruckt Dr. Wahlmann vor allem der Tiefenmarkierer 868BP mit seinen drei Tiefenanschlagsmarkierungen und dem Führungsstift. Er erklärt im Video, wie auch hier absolute Sicherheit gewährleistet wird, nicht zu tief präparieren zu können. Man kann das Instrument nicht falsch einsetzen – so wie alle vorgestellten Instrumente, die exakt die Parameter für eine sichere minimalinvasive Table Top-Versorgung vorgeben.

Dr. Wahlmann im Interview zum Thema minimalinvasive Versorgung